ODEM

(Juni – August 2004) für C-Flöte (Picc. Bssfl.), Oboe (Englhr.), Klarinette in B (Bsskl.), Tuba
ad libitum zusätzlich mit 3 CD – oder Kassettenspielern aufführbar
Dauer 12 min

Die Komposition enstand für die Randspiele 2004 und das Ensemble KNM Ganseha. Ganz im Sinne des Titels will die Komposition natürlich auf die spezielle Bedeutung der Atmung bei den Bläsern hinweisen, aber auch auf die Überhöhung des Wortes gegenüber dem Wort Atmen. Odem als quasi eine Verdichtung dessen, wodurch er zum Symbol von Schöpfung, Freiheit und Kreativität wird. Ein immer neu entstehendes Gewebe von hoher Zerbrechlichkeit, welches auch beim Vergehen das Entstehen in sich trägt. Gleich einem Klanggeflecht, welches sich immer wieder seiner Konkretisierung entzieht, um als Klanggeschen lebendig und unnachgiebig hervorzutreten, selbst im Verklingen Unbekanntes und Neues erfahrbar werden lässt.
besetzungshinweise

Kammermusik, mit Bläsern

Nach oben scrollen