2:1

(1990) für Baßkl. Sopransaxoph. (ein Spieler) und Tape
Dauer 17 min


Die Komposition entstand für den Interpreten Heiner Reinhardt
im Studio für Elektroakustische Musik der Akademie der Künste
der DDR.
Wie in meiner zuvor entstandenen Komposition für ein Soloinstrument und elektroakustisches Zuspiel (Wandlungen) benutzte ich auch hier als Basismaterial ausschließlich Klänge des Soloinstruments, in diesem Fall das der Bassklarinette.
Der Entstehungsprozess lag im Zeitraum der Deutschen Einheit. Daher auch der mathematische Titel für das Stück, der bestimmend ist für die gesamte Struktur, bis hin zur Besetzung:
Zwei klangliche Ebenen (Live und Elektronik) verschmelzen zu einer, zwei Instrumente werden zu einem mit quasi erweiterter Registerspanne (Soprsax.,Basskl.) und zwei strukturelle Gestalten, die ständig miteinander ringen, streben zu einem (…)? Dazu ist das Beherrschen zweier Musizierarten – Notiertes und Improvisiertes – die entscheidende Voraussetzung für das Entfalten der Komposition. Das elekroakustische Zuspiel ist der klangliche Hintergrund, der dies alles erst ermöglicht.
——————————————————————————
Das Ensemble \“Notstrom\“ (Zürich) hat davon eine Fassung für Sopran-und Baritonsaxph. unter Einbeziehung von zusätzlicher Live-Elektronik erarbeitet.

2×1.pdf
besetzungshinweise

mit Bläsern, mit Elektronik, Solostücke

Nach oben scrollen