(1986) für Posaune und Tape
Dauer 13 min
von Lothar Voigtländer. Noch im gleichen Jahr begann ich die Neufassung im damals neuen elektroakustischen Studio der Akademie der Künste der DDR.
Das Tape benützt bearbeitete Posaunenklänge, in welche der Interpret durch exakte Vorgaben spielerisch eintauchen und sich ebenso wieder davon lösen muss. Ein ständiges Wandeln des Klangzustandes entsteht. Unterstützt wird dieser Zustand durch gewisse freie Momente, die der Spieler dennoch für diese Prozesse bekommt. Das elektroakustische Zuspiel ist nicht nur klangliche Basis, sondern auch eine Ebene, welche durch ihre prägnanten Charaktäre wie ein zeitliches Raster dem Spieler Orientierung gibt…
besetzungshinweise
mit Bläsern, mit Elektronik, Solostücke